zu uniform und matter matters

Autoren: Wiggerich, Sandro; Kensy, Steven
Titel: Staat Macht Uniform – Uniformen als Zeichen staatlicher Macht im Wandel?
ISBN: 9783515099332 (früher: 3515099336)
Verlag: Franz Steiner Verlag

Verlagstext:
Uniformen als Teil der materiellen Kultur begegnen uns in vielen Lebensbereichen. Als Mittel symbolischer Kommunikation erfüllen sie eine Vielzahl sozialer Funktionen. Staatliche Uniformen dienen nicht nur der Identitätsstiftung und der gesellschaftlichen Differenzierung, sondern auch der Herrschaftsrepräsentation. Damit gestatten sie Rückschlüsse auf das Selbstverständnis des Staates und …

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3322-1/koerper-uniformen-und-offiziere
Autor/in: Torsten Voß
Titel: Körper, Uniformen und Offiziere

Soldatische Männlichkeiten in der Literatur von Grimmelshausen und J.M.R. Lenz bis Ernst Jünger und Hermann Broch

Der geborgte Spiegel – Uniform, Männlichkeit und die photographischen Medien 1870–1930
ISBN: 9783865991928 (früher: 3865991920)
Verlag: Kulturverlag Kadmos Berlin

Verlagstext:
Sie war auch in Deutschland niemals wirklich weg. Sie hatte sich nur verkrochen in eine Nischenexistenz, von der zivilen Mehrheitsgesellschaft ignoriert oder belächelt: die militärische Uniform. Mit ihrer Rückkehr auf die Straßen und Bildschirme ist der Zeitpunkt gekommen, sie als Bildeffekt zu analysieren, als seit 150 Jahren wirksame sartoriale Körpertechnologie und semiotisches Prinzip.

Leander Scholz: Die Gerechtigkeit der Ökologie: Bruno Latour und das politische Projekt eines Parlaments der Dinge,
in: Friedrich Balke / Maria Muhle / Antonia von Schöning (Hg.): Die Wiederkehr der Dinge, Kadmos, Berlin 2011, S. 115–128.

Timothy Simms: Bruno Latour: Soziologie der Hybridisierung. In: S. Moebius, L. Peter (Hrsg.): Französische Soziologie der Gegenwart. Konstanz 2004, ISBN 3-8252-2571-2, S. 379–393.
Uwe Schimank: Die unmögliche Trennung von Natur und Gesellschaft – Bruno Latours Diagnose der Selbsttäuschung der Moderne. In: U. Schimank, U. Volkmann (Hrsg.): Soziologische Gegenwartsdiagnosen I. Opladen 2002, ISBN 3-8252-2158-X, S. 157–169.
Matthias Wieser: Das Netzwerk von Bruno Latour. transcript, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-2054-2.
Das Parlament der Dinge: Für eine politische Ökologie (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch
von Bruno Latour (Autor), Gustav Roßler (Übersetzer)
Wir sind nie modern gewesen, Taschenbuch (suhrkamp) von Bruno Latour (Autor)

 

Judith Siegmund: Wie verändert sich Kunst wenn man sie als Forschung versteht

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3216-3/wie-veraendert-sich-kunst-wenn-man-sie-als-forschung-versteht

Über Angst und Bildung, Enttäuschung und Gerechtigkeit, Protest und Spaltung in Sachsen / Deutschland

„Über Angst und Bildung, Enttäuschung und Gerechtigkeit, Protest und Spaltung in Sachsen / Deutschland“
Galerie für Zeitgenössische Kunst | Museum of Contemporary Art, Leipzig
4K videos, color, stereo, 546“
Germany © 2016

„Über Angst und Bildung, Enttäuschung und Gerechtigkeit, Protest und Spaltung in Sachsen / Deutschland“ (2016- fortlaufend) wurde in verschiedenen Filmstudios produziert Gezeigt werden neun etwa 75minütige durch Fragen gegliederte Einzelgespräche, die miteinander verwoben wurden und in Großaufnahme zu sehen sind. Wir sehen und hören wie ein Unternehmer, ein Aktivist, ein Gewerkschaftler, eine engagierten Bürgerin, eine Bürgermeisterin, ein Konfliktforscher, ein Autor und Psychotherapeut und eine Bildungswissenschaftlerin ihre Erfahrungen und Sicht auf gegenwärtige sozio-politische Zustände schildern und dabei über Standortvorteile, Lohnungleichheiten, Angst, Armut trotz Arbeit/Erwerbsarmut, Fremdenangst und Flüchtlingshilfe, Abwanderung, innerdeutsche Arbeitsmigration, mangelnde politische Bildung, Auswirkungen der Liberalisierung der Arbeitswelt usw. berichten. Die Gesprächspartner beschreiben zudem ihr Engagement, ihr Tätigkeiten und Interessen sowie die Widerstände auf die sie bei der Durchsetzung und Veröffentlichung ihrer Ideen treffen.

Workshop mit Jul Gordon und Sascha Hommer

von Katharina Serles
Sascha Hommer (www.saschahommer.com) kenne ich u. a. von seinen „Im Museum“-Comics aus der Frankfurter Rundschau bzw. von seinen Literateradaptionen der Büchner-Preisträgerin Brigitte Kronauer – „Dri Chinisin“ (über die er im Workshop vor allem sprechen möchte). Wie unkonventionell er mit dem Medium umgeht, sieht man z. B. hier ganz gut: http://saschahommer.com/wp-content/uploads/2016/06/passage.jpg
Jul Gordon (www.juliagordon.de) arbeitet sehr experimentell und hat sich vor allem kürzlich einerseits in ihrer Arbeit „Performance“ mit der Bühne als Panel auseinandergesetzt (http://www.juliagordon.de/index.php/2016/performance/) und in einer noch nicht veröffentlichten Arbeit mit der Linearität und dem Inventar des Erzählens in Bildern beschäftigt, passt also ebenfalls ganz ausgezeichnet zum Thema.

projektwoche mit der theaterakademie münchen

– in diesem Jahr organisiert von Katharina Serles –

Anreise: Sonntag, 9.10.2016

Projekttag 1: Montag, 10.10., Hörsaal
– Vormittags: theoretische Einführung; Entwicklung der Leitfragen mit den Studierenden
– Nachmittags: Mini-Barcamp, bei dem sich Kleingruppen rund um eigens gewählte Themen/Ansätze/Projektideen bilden
– Abends: Vorstellung der Projektideen im Plenum

Projekttag 2: Dienstag, 11.10., Labortheater
– Vormittags: Comic-Workshop mit Jul Gordon & Sascha Hommer
– Nachmittags: Projektarbeit in den Teams
– Abends: Feedback zum Arbeitsfortschritt im Plenum

Projekttag 3: Mittwoch, 12.10., Labortheater
– Ganztags: Projektarbeit in den Teams
– Abends: Feedback zum Arbeitsfortschritt im Plenum

Projekttag 4: Donnerstag, 13.10., Labortheater
– Vormittags: Projektarbeit in den Teams
– Nachmittags: (ev. hochschulöffentliche) Vorstellung/Inszenierung/Besprechung der

Projekte/Projektideen
– Abends: Feedback; ev. gemeinsames Ausklingen im Café OHA

Abreise: Freitag, 14.10.

theater ohne menschen

Theater ohne Menschen, Naturtheater, posthumanistisches Theater – eine Provokation
„Unverzichtbar geglaubte Bestandteile von Theater ausklammern, um andere Bestandteile sichtbarer zu machen“ * wird hier als Methode genutzt. Theatralität spielt im gesellschaftlichen und politischen Leben eine bedeutende Rolle und auch die Entstehung des griechischen Theaters war eng mit Selbstvergewisserung, Repräsentation und Machtdemonstration der Polis verbunden.
thèatron bedeutet Schauplatz und bezeichnete im Aufbau des griechischen Theaters den Zuschauerraum. Theater ist auch ohne Theater(haus) möglich, ohne Sprache, ohne Darsteller_innen – aber was ist Theater ohne Menschen?
Die zum Thema entstehenden Beiträge werden für das Festival Matter Matters. Stages of Agency erarbeitet und zwischen 19. – 26. 01. 2017 in der HfBK präsentiert.

Gäste: Projektbegleitende Regie mit
Nicolas Grospierre (Genf), Fotograf
Thema: Modern Forms (“Modern Forms. A Subjective Atlas of Modern Architecture” 2016 )
Homepage: http://www.grospierre.art.pl
Blog: http://archivemodernarchitecture.tumblr.com
voraussichtlich am 15. 12. 2016 im Hörsaal Güntzstrasse 34

Irene von Alberti (Berlin), Filmemacherin
Thema: D’ANNUNZIOS HÖHLE (D 2005, 52 min)
Am 24. Juni 2002 fand in Gabriele d’Annuzios Villa Cargnacco eine kinematographische Jam-Session statt, in der vier befreundete Kameraleute und Filmemacher_innen (Irene von Alberti, Elfi Mikesch, Klaus Wyborny und Heinz Emigholz) in ihren jeweils sehr spezifischen Stilen die Räume der Villa und ihr Inventar gleichzeitig raumversetzt dokumentierten. Der Film D’Annunzios Höhle ist aus der Fülle des so gewonnenen Materials heraus entstanden. Gabriele d’Annunzio befasste sich 17 Jahre lang mit der Gestaltung des Vittoriale am Gardasee und funktionierte die dort von ihm konfiszierte Villa Heinrich Thodes zu seiner eigenen Kultstätte um.
voraussichtlich am 24.11.2016

Termine:
Wöchentlich Do und Fr
Außerdem: 4. – 6. 1. & 19. – 26. 1. Labortheater (Änderungen vorbehalten)

Konsultationen und Sprechstunden nach individueller Vereinbarung

 

* zitiert Sven Ricklef in einem Beitrags über das Münchner Theaterfestival radikal jung