miet warlop „mystery magnet“

sehr empfehlenswert :

MIET WARLOP (B): Milyen mágnes? / Mystery Magnet, letzte woche in bochum

MietMagnet-c-Reinout-8023-72Miet Warlop studierte Visual Arts an der Royal Academy of Fine Arts in Gent (Belgien). Nach ihrem Master gewann sie den Young Theatre Award für ihre Abschlussperformance „Huilend Hert, Aangeschoten Wild“ („Weinender Hirsch, Angeschossenes Wild“). Zahlreiche Performances, Aktionen und Interventionen folgten, unter anderem bei Campo, dem Flemish-Dutch Theatre Festival, dem Kunstenfestivaldesarts und der Beursschouwburg Brüssel. Ihre Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Galerien europaweit ausgestellt, außerdem entwarf sie Räume für die Koninklijke Vlaamse Schouwburg Brüssel, les ballets C de la B und das Kunstencentrum Vooruit Gent. Miet Warlops „Mystery Magnet“ wurde 2012 im Rahmen eines Berlinaufenthaltes entwickelt.

folkwang museum essen

espen_eichhoefer_suedsudan

 

ausstellung dokumentarischer fotografie (noch bis 15.6.)

im einleitungstext zur ausstellung heisst es: „was diese projekte auszeichnet, ist das gemeinsame interesse an der politischen, kulturellen und sozialen verfasstheit von wirklichkeit“

das oben gezeigte foto stammt aus der reihe „ein staat entsteht“ des norwegischen fotografen espen eichhöfer

„The Tempest“

Abraham d.Ä. Hulk- Schiffbruch„The Tempest“ wurde 1611 uraufgeführt. William Shakespeares letztes Drama behandelt Macht, Mißgunst, Betrug, politische Intrige, Rache, arangierte Heirat, Erpressung, Versklavung, Alkoholismus und Geisterwelt – um nur einiges zu nennen.

Shakespeares Dramen sind nicht nach dem Gesetz der Einheit der Handlung gebaut, sondern nach dem Prinzip der Analogie, der doppelten, dreifachen und vierfachen Fabel, die dasselbe Grundthema wiederholt, sie sind ein System von konkaven und konvexen Spiegeln, die ein und dieselbe Situation spiegeln, vergrössern und parodieren. Dasselbe Thema wiederholt sich in Dur und Moll in allen Registern der Shakespeareschen Musik, es klingt abwechselnd lyrisch und grotesk, pathetisch und ironisch. (Jan Kott in „Shakespeare heute“)

In diesem Semester sollen eigene Adaptionen enstehen, die in Form einer filmischen Präsentation am Semesterende vorgestellt werden.