uniform

Dass Uniform als Zeichen gelesen werden kann, setzt das Bestehen einer Hintergund-struktur voraus, die die Uniform definiert und auf die sie verweist. Diese Struktur ist in der Regel rechtlich konstituiert – sowohl die Beziehung der Uniformierten zu ihrer Organisation und untereinander, als auch die Beziehungen zu Außenstehenden lassen sich als Rechtsverhältnisse beschreiben. Darin unterscheidet sich die Uniform von anderen Arten einheitlicher Kleidung. Die Vielfalt gleichzeitig vorkommender Uniformen ist dabei Ausdruck der Arbeitsteilung moderner Gesellschaften. Die Intentionalität der Uniformierung erlaubt Rückschlüsse auf das Selbstverständnis der jeweiligen Organisation, wobei staatliche Uniformen als Zeichen legitimer Autorität ihres Trägers zugleich als Kommunikations- und Machtmittel fungieren.

Die Beschäftigung mit Uniform soll in einem von Studierenden konzipierten und inszenierten defilé Ausdruck finden.

Öffentliche Aufführung am 15.7. im Labortheater der HfBK.

Die Arbeit gliedert sich in folgende Phasen:

  • kritische Analyse des Formates, Erarbeitung eines Aufführungskonzeptes
  • Arbeit am Entwurf
  • technische Durchdringung und Realisierung im Labortheater der HfBK
  • Bauproben, Anproben, Arbeitsproben
  • Präsentation in Aufführung und Jahresausstellung

Einführungsveranstaltung: 6.4.2017 / 14:00 / Atelier Hauptstudium

26.-29.6.2017 / Labortheater: Aufbau des Raumes und erste Licht- Sound-, Videoproben

4.-11.7. 2017 / Ateliers: Workshop „quick construction“                           Kostümherstellung und Anproben (gemeinsam mit Studierenden des Studienganges Theaterausstattung/ Kostümgestaltung)

12.- 15.7.2017 / Labortheater Arbeitsproben / Laufproben/ Licht (mit allen Beteiligten)