theater ohne menschen

Theater ohne Menschen, Naturtheater, posthumanistisches Theater – eine Provokation
„Unverzichtbar geglaubte Bestandteile von Theater ausklammern, um andere Bestandteile sichtbarer zu machen“ * wird hier als Methode genutzt. Theatralität spielt im gesellschaftlichen und politischen Leben eine bedeutende Rolle und auch die Entstehung des griechischen Theaters war eng mit Selbstvergewisserung, Repräsentation und Machtdemonstration der Polis verbunden.
thèatron bedeutet Schauplatz und bezeichnete im Aufbau des griechischen Theaters den Zuschauerraum. Theater ist auch ohne Theater(haus) möglich, ohne Sprache, ohne Darsteller_innen – aber was ist Theater ohne Menschen?
Die zum Thema entstehenden Beiträge werden für das Festival Matter Matters. Stages of Agency erarbeitet und zwischen 19. – 26. 01. 2017 in der HfBK präsentiert.

Gäste: Projektbegleitende Regie mit
Nicolas Grospierre (Genf), Fotograf
Thema: Modern Forms (“Modern Forms. A Subjective Atlas of Modern Architecture” 2016 )
Homepage: http://www.grospierre.art.pl
Blog: http://archivemodernarchitecture.tumblr.com
voraussichtlich am 15. 12. 2016 im Hörsaal Güntzstrasse 34

Irene von Alberti (Berlin), Filmemacherin
Thema: D’ANNUNZIOS HÖHLE (D 2005, 52 min)
Am 24. Juni 2002 fand in Gabriele d’Annuzios Villa Cargnacco eine kinematographische Jam-Session statt, in der vier befreundete Kameraleute und Filmemacher_innen (Irene von Alberti, Elfi Mikesch, Klaus Wyborny und Heinz Emigholz) in ihren jeweils sehr spezifischen Stilen die Räume der Villa und ihr Inventar gleichzeitig raumversetzt dokumentierten. Der Film D’Annunzios Höhle ist aus der Fülle des so gewonnenen Materials heraus entstanden. Gabriele d’Annunzio befasste sich 17 Jahre lang mit der Gestaltung des Vittoriale am Gardasee und funktionierte die dort von ihm konfiszierte Villa Heinrich Thodes zu seiner eigenen Kultstätte um.
voraussichtlich am 24.11.2016

Termine:
Wöchentlich Do und Fr
Außerdem: 4. – 6. 1. & 19. – 26. 1. Labortheater (Änderungen vorbehalten)

Konsultationen und Sprechstunden nach individueller Vereinbarung

 

* zitiert Sven Ricklef in einem Beitrags über das Münchner Theaterfestival radikal jung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.